Paddeltour der 9e durch Hannover

In der 9.Klasse kommen an einer IGS viele Veränderungen auf Schülerinnen und Schüler zu. In den Hauptfächern wird in Kursen unterrichtet, es gibt ein zusätzliches Angebot an der BBS Springe und der Unterricht im Klassenverband reduziert sich. Um die bislang gute Klassengemeinschaft der 9e trotzdem weiter zu erhalten, organisierten die Klassenlehrkräfte Frau Lucas und Herr Schwarze im September eine Schlauchboottour von Döhren nach Linden auf der Leine.

 

10 Personen pro Boot, willkürlich in der Woche zuvor per Losentscheid zusammengestellt, nur mit Schwimmwesten, Paddeln, wasserdichter Wertsachentonne und einlaminierter Flusskarte ausgerüstet, so ging es ab 9.00 Uhr bei bestem Sommerwetter und gut gelaunt in Döhren auf die Leine. Da ohne Bluetooth-Boxen und Musik vom Handy bekanntermaßen nichts geht, paddelten wir zu „Bella Ciao“ und „Die dicke Anna sitzt im Boot“ (Glücklicherweise gibt es keine Anna in der 9e…) den langsam dahintreibenden Fluss entlang.

So erlebten wir Hannover mal aus einer ganz anderen Perspektive. Grüne Ufer, Eisenbahnbrücken von unten, Hochhäuser von hinten, Südschnellweg. Wie viele Menschen in Hannover donnerstagmorgens angelnd, sich sonnend oder einfach lesend am Leineufer sitzen, war schon eine bemerkenswerte Erkenntnis des Tages.

Fazit 1: Wenn man etwas wie ein Boot bewegen will, muss man schneller paddeln als der Fluss.

Fazit 2: Ohne jemanden, der lenkt und steuert, endet alles im Chaos.

Fazit 3: Um erfolgreich sein zu können, muss man Vorschläge machen und auf andere Vorschläge eingehen können.

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